Fest zum 170. Geburtstag der Freimaurerloge ‚Wilhelm zu den drei Säulen’ in Wolfenbüttel

Am Samstag, 26.8., feierten die Brüder der Freimaurerloge ‚Wilhelm zu den drei Säulen’ in Anwesenheit des Bürgermeisters Herrn Pink und des stellvertretenden Landrats Herrn Schäfer und vieler weiterer Gäste ein doppeltes Jubiläum: Sie gedachten der Gründung der ersten Großloge der spekulativen Freimaurerei in London/Westminster im Jahr 1717, und gleichzeitig erinnerten sie an den Gründungstag der Wolfenbütteler Loge vor 170 Jahren. Herzog Wilhelm von Braunschweig genehmigte damals die Gründung einer eigenständigen Loge in Wolfenbüttel, die aus einer Braunschweiger Freimaurerloge hervorging. Und seit fast 170 Jahren treffen sich die Brüder wöchentlich in dem altehrwürdigen Logenhaus in der Kanzleistraße. Nach der Begrüßung durch den Meister vom Stuhl (Vorsitzenden) Jochen Thierig hielt Professor Höhmann aus Köln, selbst seit langer Zeit Mitglied in einer Freimaurerloge, einen beeindruckenden, sehr lebendig präsentierten Vortrag, in dem er sowohl die geschichtlichen Hintergründe als auch die Zukunft der Freimaurerei darstellte und erläuterte, welchen Nutzen die Gesellschaft von ihr hat und welches die Gründe sein können, sich diesem Bund anzuschließen: ein freies Gespräch unter Freunden, Geselligkeit und die alten Rituale, die die Sinne ansprechen. Zum Kennenlernen werden regelmäßig Gästeabende angeboten, in denen interessierte Herren Antworten auf ihre Fragen erhalten. Nach dem Vortrag überreichte der Meister vom Stuhl Jochen Thierig den Vertretern des Aha-Museums und der Wolfenbütteler Heimatstiftung je eine Spende in Höhe von 3000 €, um ihre wertvolle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Mit dieser Spende setzen die Brüder eine Grundforderung ihrer Ethik um ‚Geht hinaus in die Welt und bewährt euch als Freimaurer’. Das Fest klang im Hof des Logenhauses mit der Gelegenheit zum gemeinsamen Gespräch, mit guten Getränken und gutem Essen aus.

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